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GRUNDBEDINGUNGEN FÜR RICHTIGE FUNKTION UND LANGE LEBENSDAUER DER ATMOS-KESSEL

  • Die Kesselmontage darf nur von einer vom Hersteller eingewiesenen Fachfirma vorgenommen werden.
  • Der Kessel ist in einem trockenen und gut belüfteten Raum – im Kesselraum – zu installieren.
  • Beim Anschluss ans System ist dem Kessel Laddomat 21 oder Thermo-Regel-Ventil TV 60 °C mit Pumpe, Kugelventil, Schwebe-Rückklappe und Filter immer nachzuschalten, so dass die Rücklaufwassertemperatur in keinem Betrieb unter 65 °C sinkt -in Übereinstimmung mit der Norm ČSN 070240/93. (Mit wachsender Rücklaufwassertemperatur sinkt die Menge von kondensierbaren Teeren und Säuren = längere Lebensdauer des Kessels). Wir empfehlen die Nutzung von Laddomat 21 bis einschließlich 50 kW Heizleistung.
  • Die Pumpe im Kesselkreis ist immer durch einen selbständigen Thermostat bei der Temperatur von 70 – 80 °C zu schalten. Ist der Kessel ohne Vorratstanks angeschlossen, darf die Pumpe im Kreislauf des beheizten Objektes nur dann in Betrieb sein, wenn (gleichzeitig) die Pumpe im Kesselkreislauf läuft. Der Grund dafür ist, dass über es die Rückschlagklappe im Kesselkreislauf oder über Laddomat 21 zu keiner Kesselunterkühlung kommt.
  • In jedem Kesselbetrieb muss die Wasseraustrittstemperatur zwischen 80 – 90 °C betragen.
  • Wird der Kessel ständig bei einer niedrigeren Leistung als 40 % der Nennleistung betrieben oder zum Warmwasser-Sommerbetrieb eingesetzt, ist wegen der Kessellebensdauer täglich anzuheizen. Der Kessel kann im Dämpfbetrieb ständig nicht betrieben werden, wenn Teer und Säuren entstehen können.
  • Der Kessel ist beim Stromausfall wegen seiner bestimmten Beharrungszeit gegen Überhitzen zu sichern.

Die Verbindung ohne Pufferspeicher

Einer der Hauptnachteile beim Anschluss eines Kessels ohne Pufferspeicher ist die Notwendigkeit eines häufigeren Kesselbetriebs – zusätzlich. Bei einem dauerhaft bewohnten Gebäude und einem Kesselanschluss ohne Speicher muss der Kessel täglich beheizt werden. Nicht weniger wichtig ist auch die Verkürzung der Kessellebensdauer, im Gegensatz zur Verbindung des Kessels mit dem Speicher, wo wir die Lebensdauer des Kessels bis auf das Doppelte verlängern können.

Die Verbindung mit Pufferspeicher

Die Installation eines Kessels mit Pufferspeichern bringt folgende Vorteile:

  • geringerer Brennstoffverbrauch (um 20 bis 30 %), der Kessel arbeitet mit voller Leistung, bis der Brennstoff mit optimalem Wirkungsgrad verbrennt
  • hohe Lebensdauer von Kessel und Schornstein – minimale Teer- und Säurebildung
  • möglichkeit der Kombination mit anderen Heizmethoden – Strom / Solar
  • ausgelegt für Kombinationen von Heizkörpern mit Fußbodenheizung
  • komfortables Heizen und ideale Brennstoffverbrennung
  • garantiert umweltfreundlicheres Heizen
  • Garantie auf den Kesselkörper 3 Jahre

Wir empfehlen den Anschluss mit Batterien als Hauptanschluss
Sollten Sie nicht über das empfohlene Speichervolumen verfügen, verbinden Sie den Heizkessel mit mindestens einem Pufferspeicher mit einem Volumen von 500 – 1000 l. Die Installation der Heizungsanlage muss von einem Fachbetrieb nach den gültigen Normen durchgeführt werden. Wenn Sie ein großes Speichervolumen wählen, müssen Sie auch die entsprechende Kesselleistung wählen, um diese Speicher in vertretbarer Zeit beladen zu können.

Betrieb der Anlage mit Pufferspeicher
Nach dem Fluten fahren wir den Kessel auf maximale (Nenn-) Leistung und laden das vorgegebene Speichervolumen auf die erforderliche Wassertemperatur von 90 – 100 °C für 2 bis 4 Ladungen. Dann lassen wir den Kessel ausbrennen. Außerdem entziehen wir dem Speicher mit Hilfe eines Dreiwegeventils nur für eine Zeit, die der Größe des Speichers und der Außentemperatur entspricht, Wärme. Während der Heizperiode (unter Beachtung der Mindestbatteriemengen, siehe Tabelle) kann dies 1 – 3 Tage betragen. Wenn das vorgeschriebene Speichervolumen nicht installiert werden kann, empfehlen wir mindestens einen Speicher mit einem Volumen von 500 – 1000 l zum Ausgleich von Kesselstarts und -stopps.

Pufferisolierung
Die Pufferspeicher werden standardmäßig ohne Isolation geliefert. Eine geeignete Lösung ist die entsprechende Pufferspeicherzahl von gewünschtem Volumen mit Mineralwolle ins Gipskartonskelett zu isolieren bzw. eine ausreichende Nachfüllung mit Schüttisolierstoff vorzunehmen. Empfohlene Dicke der Isolierung beim Einsatz der Mineralwolle beträgt 120 mm. Eine andere Variante besteht, wenn Sie sich einen bereits mit Mineralwolle isolierten Puffer in der Kunstlederverkleidung besorgen. Solche Puffer sind von unserer Firma ebenso geliefert.

Warmwassererwärmung
Zur Erwärmung des warmes Nutzwasser kann ein kombinierter Boiler oder Multispeicher angewendet werden.

 

Empfohlenes Volumen der Pufferspeicher

MIN. SPEICHERVOLUMEN
Leistung / kW 20 22 25 35/32 40 49 70 99
Umfang / l 1000 – 1500 1500 – 2000 1500 – 2000 2000 – 2500 2500 – 3000 3000 – 4000 4000 – 5000 5000 – 6000

Pufferspeicher parameter

SPEICHERTYP VOLUMEN (l) DURCHMESSER (mm) HÖHE (mm)
AN 500 500 600 1970
AN 600 600 750 1611
AN 750 750 750 / 790* 2010 / 1750*
AN 800 800 790* 1910*
AN 1000 1000  850 / 790* 2065 / 2210*

*typ DH
Die Pufferspeicher werden ohne Isolierung oder mit Isolierung in einer Kunstlederhülle geliefert.

Kesselkreisarmaturen

Laddomat 22

– ausgelegt für Kessel mit einer Leistung von 15 bis 100 kW

Wir empfehlen den Anschluss von Kesseln mit höherer Leistung mit einem Thermoregulierventil und einer leistungsstarken Pumpe oder einem Dreiwegeventil, das von einem Stellantrieb mit elektrischer Regelung gesteuert wird, der eine minimale Rücklaufwassertemperatur von 65 – 75 ° C aufrechterhält. Beim Anschluss eines Kessels an Speichertanks können wir ein offenes oder geschlossenes Ausdehnungsgefäß verwenden.

 

 

Minimaler Leitungsdurchmesser für den Anschluss mit Pufferspeicher
Teil A Teil B
Leistung Kupfer Stahl Kupfer Stahl
10 – 30 kW 28 x 1 25 (1″) 28 x 1 25 (1″)
31 – 45 kW 35 x 1,5 32 (5/4″) 28 x 1 25 (1″)
46 – 65 kW 42 x 1,5 40 (6/4″) 35 x 1,5 32 (5/4″)
70 – 150 kW 54 x 2 50 (2″) 42 x 1,5 40 (6/4″)

 

Thermoregulierventile

Thermoregulierventil Typ TV 60 °C (65/70/72/77 °C) wird für Festbrennstoffkessel verwendet. Bei einer Kesselwassertemperatur von +60 °C öffnet das Temperierventil und Flüssigkeit aus dem Kreislauf des beheizten Objekts (2) wird in den Kesselkreislauf (3 → 1) eingeleitet. Die Einlässe 1 und 3 sind immer geöffnet. Auf diese Weise wird die minimale Rücklauftemperatur zum Kessel sichergestellt. Bei Bedarf kann ein auf eine höhere Temperatur (zB 72 °C) eingestelltes Temperierventil verwendet werden.

Empfohlene Größe des Thermoregulierventils TV 60 °C (65/70/72/77 °C)
15 kW ― 30 kW – DN25
30 kW ― 45 kW – DN32
45 kW ― 150 kW – DN40/ – DN50

Schutz gegen Überhitzung

  • Kühlungskreis zum Schutz vor Überhitzung, installiert mit Ausgleichstank TS 130 3 A (90°C) oder WATTS STS 20 an die Wasserleitung angeschlossen werden
  • Notstromquelle (Batterie)
  • Die Wärmeabnahme durch Schwerkraft

Kühlkreislaufanschluss

Ventil TS 131 – ¾ A, WATTS STS 20, DANFOSS BVTS – ¾ A, dessen Fühler sich im hinteren Teil des Kessels befindet, schützt den Kessel vor Überhitzung, so dass, wenn die Wassertemperatur im Kessel über 95 °C steigt, Wasser ablässt aus dem Wasserhahn in den Kühlkreislauf, der die überschüssige Energie übernimmt und verschwendet wird. Wenn am Wasserzulauf zum Kühlkreislauf ein Rückschlagventil angebracht wird, müssen wir den Kühlkreislauf mit einem Sicherheitsventil 6 ausstatten, um einen möglichen Wasserrückfluss aufgrund von Druckabfall im Wasserversorgungssystem zu verhindern. 10 bar oder ein Ausdehnungsgefäß mit einem Volumen von mindestens 4 l.

Achtung – der Überhitzungskühlkreislauf darf nicht für andere Zwecke als den Überhitzungsschutz verwendet werden (niemals zur Warmwasserbereitung).

 

 

Anschluss automatischer Pelletskessel

 

 

Kesselraum

1. Schornstein | 2. Rauchabzug | 3. Kessel

Die Kessel müssen im Kesselraum stabil stehen, zu dem ein ausreichender Zugang der für die Verbrennung benötigten Luft gewährleistet ist. Das Aufstellen von Heizkesseln im Wohnraum

(einschließlich Fluren) ist nicht gestattet. Der Querschnitt der Öffnung für die Verbrennungsluftzufuhr zum Heizraum muss bei Kesseln mit einer Leistung von 15 – 150 kW mindestens 350 cm2 betragen. Wir empfehlen, unter dem Kessel einen Betonsockel (Metall) mit den empfohlenen Abmessungen anzubringen, siehe Anleitung für Ihren Kessel. Außerdem empfehlen wir, den hinteren Teil des Kessels um ca. 10 mm zu unterlegen.

 

 

 

Rauchabzug und Schornstein

1. Abgasthermometer 2. Reinigungsöffnung 3. Zugbegrenzer

Die Rauchleitung muss sich im Luftkanal des Bergwerks Schornstein befinden. Kann der Kessel nicht direkt durch Richten auf den Luftkanal Schornstein, inklusive der entsprechenden. Die Schornsteinführung ist aufgrund der Möglichkeit möglich, aber nicht mehr als 1 m ohne zusätzliche Brennstofffläche. In Richtung Schornstein muss dieser Zuschlag verwendet werden zu steigen. Die Rauchleitungen müssen mechanisch befestigt werden der Abrieb von Abgasen ist richtig und sauber Sein.
Das Rauchen ist im Wohnzimmer nicht erlaubt Verwenden Sie Notaufnahmen.
Der Innendurchmesser des Rauchleiters funktioniert nicht größer als der Innendurchmesser des Kesselfuchses und in Richtung des Maserungssteins sind sie nicht erlaubt.
Die Verwendung von Rauchmasken wird nicht empfohlen.

Um den Kaminzug zu regulieren, muss in den Rauchabzugskanal ein Zugbegrenzer eingebaut werden.

ZUGBEGRENZER

Der Schornsteinzug muss die vorgeschriebene Werte erfüllen (21 – 35 Pa je nach Kesseltyp).

  • Ein kleiner Schornsteinzug verkürzt die Kessellebensdauer – der Kessel verteert sich mehr, verrusst und es kommt zum Rauchaustritt bei der Beschickung.
    Lösung: Schornstein mit Einlagen ausfüttern oder einen speziellen Aufsatz oder einen Abzugsventilator auf den Schornstein anbringen.
  • Ein großer Schornsteinzug hat größeren Brennstoffverbrauch zur Folge (höherer Schornsteinverlust – niedrigerer Kesselwirkungsgrad).
    Lösung: Eine Drosselklappe in den Rauchzugskanal zwischen den Kessel und Schornstein anbringen.

Verbinden Sie den Kessel mit den Speicherbehältern. Dies ist die beste Verbindung für Festbrennstoffkessel, da die Lebensdauer des Kessels lang ist und der Brennstoffverbrauch erforderlich ist. Wenn Sie das empfohlene Speichervolumen nicht einhalten können, verbinden Sie den Heizkessel mit mindestens einem Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von 500 l bis 1000 l (siehe Bedienungsanleitung).

 

Schornstein

Daten werden später hinzugefügt. Danke für Ihr Verständnis

Der Schornstein muss gut abgedichtet und isoliert sein, um die Kondensation von Wasserdampf und Teer im Schornstein bei reduzierter Kesselleistung zu verhindern.

Brennstoffe und Energie

HOLZ

Wir empfehlen, das Holz möglichst trocken zu verbrennen. Die maximal Leistung und lange Kessellebensdauer erreichen Sie beim Verbrennen vom minimal zwei Jahren abgelagerten Holz. Im folgenden Diagramm finden Siedie Abhängigkeit des Heizwertes vom Wassergehalt. Der Holzheizwert sinkt sehr schnell mit steigendem Wassergehalt.

 

 

 

Zum Beispiel:

Holz mit 12 – 20 % Feuchtigkeit hat den Heizwert 4 kWh / 1kg Holz
Holz mit 50 % Feuchtigkeit hat den Heizwert 2 kWh / 1kg Holz

Frische Holz wärmt sehr wenig, brennt schlecht, raucht und verkürzt die Kessel- und Schornsteinlebensdauer beträchtlich. Die Leistung des Kessels sinkt um 50 % und der Brennstoffvebrauch ist zweimal höher.

 

BRAUNKOHLE

Der vorgeschriebene Brennstoff für unsere Kessel ist die Braunkohle Typ Nuss 1. Als Ersatztbrennstoff können Würfel oder Brikette verwendet werden. Wir empfehlen, Kohle mit niedrigem Schwefelinhalt und kleiner Sinterfähigkeit zu verbrennen. Brennstoff mit kleiner Körnung kann nur auf Glutschnitt und nur in kleiner Menge zugegeben werden.

 

 

 

HOLZBRIKETTE 

Ökologische Holtzbrikette sind aus Holzabfal durch Hochdruckverdichtung ohne chemische Binder produziert. In der Tschechischen Republik werden sie in einer Reihe von Unternehmen hergestellt, ihre Qualität ist jedoch unterschiedlich. Hochwertige Holzbriketts erkennt man daran, dass sie beim Verbrennen im Beschickungsbereich nicht in Späne zerfallen. Holzbriketts, die in Späne zerfallen, können nur zusammen mit Scheitholz oder Braunkohle verbrannt werden, jedoch nie selbstständig. Sie verstopfen nämlich die Vergasungsdüse oder den Vergasungsrost.

 

 

 

PELETTS

Peletts sind ein neuartiger Brennstoff, der ähnlich wie Holzbriketts aus Abfallholz durch Verpressen hergestellt wird. Hochwertige Peletts sind die weiße Pellets, aus rindlosem Weichholz hergestellt.
Für Atmoskessel werden die Peletts mit O 6-8 mm verwendet.

Andere Peletts aus Getreidestroh oder Sauerampfer sim momental aktuell und problematische Sache. Deswegen beschäftigen wir uns nicht mit den.