Pelletbrenner

Vorgeschriebener Brennstoff: Hochwertige Holzpellets (Weißpellets) mit einem Durchmesser von 6 bis 8 mm, einer Länge von 5 bis 25 mm und einem Heizwert von 16 - 19 MJ.kg-1.

Display des Brenners: dient zur Anzeige des aktuellen Brennerzustands und zur Einstellung der Funktionen.

Brennersteuerung: durch elektronische Regelung AC07X (AC07), die den Lauf der externen Förderschnecke, zwei Glühspiralen und den Ventilator nach Forderungen des Kessels und des Heizsystems steuert. Die Elektronik wird durch Sicherheitsthermostat des Kessels, Sicherheitsthermostat an Pelletzufuhr zum Brenner, Drehzahlgeber am Ventilator und Photozelle für Flammeaufnahme gesichert. Die Brennerfunktion wird auf dem Display der elektronischen Regelung signalisiert.

Brennstoffdosierung: durch externe über den elektronischen Brennerregler gesteuerte Förderschnecke.

Brennstoffzündung: automatisch mit Hilfe von zwei Glühspiralen.

Grundfunktionen des Brenners:
Möglichkeit der Nutzung von zwei Reserveausgängen R und R2 für verschiedene Anwendungen
Möglichkeit der Schaltung von vier verschiedenen Sensoren TS, TV, TK und TSV
TS - unterer Sensor am Behälter
TV - oberer Sensor am Behälter
TK - Sensor des Kessels oder mittiger Sensor am Behälter
TSV - Sensor für Abgase oder Solarpanel

  • Brennersteuerung nach zwei Temperaturen am Ausgleichsbehälter
  • Steuerung des Kessellüfters vom Brenner mit Hilfe des Reserveausganges
  • Steuerung des Kesselpumpe vom Brenner mit Hilfe des Reserveausganges
  • Steuerung des Solarsystems direkt vom Brenner
  • automatischer Start des Brenners nach dem Ausbrennen des Holzes bei den Kesseln DCxxGSP (DCxxSP)

Pelletsbrenner ATMOS A25

Leistung des Brenners: 4,5 – 24 kW

Der Brenner ATMOS A25 ist nur für hochwertige weiße Pellets aus Weichholz ohne Rinde, ø 6 - 8 mm, Länge 10 - 25 mm und Heizwert 16 - 19 MJ.kg-1 ausgelegt. Der Vorteil des Brenners liegt in der automatischen Brennstoffzündung mittels einer Glühspirale, die die Pellets immer dann anzündet, wenn Heizbedarf besteht. Sowohl der Brenner als auch Kessel arbeiten deshalb mit voller Leistung, dem höchsten Wirkungsgrad von 85 bis 90 % und der besten Verbrennungsqualität. Sie unterscheiden sich dadurch von den Konkurrenzprodukten, die keine Zündanlage besitzen und immer eine glühend heiße Schicht im Verbrennungsraum halten müssen. Solcher Betrieb mit niedriger Leistung, bei der die Temperatur der Verbrennungsprodukte 100 °C untersteigt hat die Kondensation von Teeren und Säuren im Verbrennungsraum und Kamin, einen niedrigeren Wirkungsgrad, höheren Brennstoffverbrauch, schlechtere Verbrennungsqualität, größere Verschmutzung des Kessels mit den Anforderungen an Häufigkeit der Reinigung zur Folge. Bei unseren Kesseln ist die Entleerung von Asche nur einmal pro 7 bis 30 Tage erforderlich, in Abhängigkeit von der Brennstoffqualität und Kesselleistung. Der Brenner ist nicht für dunkle Pellets bestimmt, die sich in der Verbrennungskammer des Brenners zusammenbacken. Im solchen Falle verliert man den Heizkomfort und es ist notwendig, die Verbrennungskammer des Brenners einmal pro 1 – 3 Tage zu reinigen.

Wollen Sie trotzdem geringwertige Holzpellets verbrennen, lassen Sie den Brenner mit pneumatischer Reinigung zu versehen.

Optimale Steuerung des Brenners können zwei Sensoren (TV und TS) auf dem Ausgleichsbehälter gewährleisten. Die Steuereinheit überwacht die Temperatur dieses Behälters ganz automatisch und stellt damit immer genügende Energiemenge für das Heizsystem zur Verfügung. Diese Schaltung spart Brennstoff und Strom und gleichzeitig verlängert die Standzeit des Pelletsbrenners.

Die elektronische Steuereinheit kann noch dazu den Abzugslüfter des Kessels, die Pumpe im Kesselkreis oder das Solarsystem regeln.

Die elektronische Einheit ermöglicht die Steuerung des Brennerbetriebs mit Hilfe von vier Sensoren. Ist entsprechend dem Solar-Sensor günstig, den Ausgleichsbehälter mit Sonnenenergie zu erwärmen, stellt der Brennerregler das Aufladen des Behälters mit der Energie aus der Pelletsverbrennung nur bis dem Niveau des TK-(TS2)-Sensors sicher, der im Behälter zwischen den Sensoren TS und TV angeordnet ist.

Der Brenner arbeitet wie folgt. Liegt ein Startbefehl vor oder ist die Beheizung erforderlich, schüttet der Schneckenförderer die nötige Pelletsmenge in die Brennerspitze, wo die Glühspirale die Pellets automatisch anzündet. Nachdem Pellets aufbrennen schaltet sich der Brenner auf die eingestellte Leistung um und arbeitet solange, bis das System genügend beheizt ist. Dann schaltet er sich aus und Pellets in der Brennerkammer brennen aus. Nach Bedarf kann sich das ganze Zyklus wiederholen. Die Kesselleistung und andere Brennerfunktionen sind elektronisch geregelt, sodass sie den bestimmten Systembedingungen angepasst werden können.

Der Brenner bietet eine Menge von individuellen Einstellungen, die in der Bedienungsanleitung beschreiben sind.


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Pelletsbrenner ATMOS A45

Leistung des Brenners: 8,5 – 49 kW

Der Brenner ATMOS A25 ist nur für hochwertige weiße Pellets aus Weichholz ohne Rinde, ø 6 - 8 mm, Länge 10 - 25 mm und Heizwert 16 - 19 MJ.kg-1 ausgelegt. Der Vorteil des Brenners liegt in der automatischen Brennstoffzündung mittels einer Glühspirale, die die Pellets immer dann anzündet, wenn Heizbedarf besteht. Der Brenner ist nicht für dunkle Pellets bestimmt, die sich in der Verbrennungskammer des Brenners zusammenbacken. Im solchen Falle verliert man den Heizkomfort und es ist notwendig, die Verbrennungskammer des Brenners einmal pro 1 – 3 Tage zu reinigen.

Wollen Sie trotzdem geringwertige Holzpellets verbrennen, lassen Sie den Brenner mit pneumatischer Reinigung zu versehen.

Der Brenner ATMOS A45 hat dieselbe Steuerung und Regelung wir A25, deshalb kann man bei den Kesseln P30 (D30P), P31 (D31P), P40 (D40P) und P50 (D50P) die Funktion zur Steuerung des Brenners in Abhängigkeit von der Temperatur des Ausgleichsbehälters und des Wärmeaustauschers für die Solaranlage nutzen. Das ermöglicht die Steuerung des Brennerbetriebs mit Hilfe von vier Sensoren. Ist entsprechend dem Solar-Sensor günstig, den Ausgleichsbehälter mit Sonnenenergie zu erwärmen, stellt der Brennerregler das Aufladen des Behälters mit der Energie aus der Pelletsverbrennung nur bis dem Niveau des TK-(TS2)-Sensors sicher, der im Behälter zwischen den Sensoren TS und TV angeordnet ist.

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Pelletsbrenner ATMOS A85

Leistung des Brenners: 24 – 80 kW

Der Brenner ATMOS A25 ist nur für hochwertige weiße Pellets aus Weichholz ohne Rinde, ø 6 - 8 mm, Länge 10 - 25 mm und Heizwert 16 - 19 MJ.kg-1 ausgelegt. Der Vorteil des Brenners liegt in der automatischen Brennstoffzündung mittels einer Glühspirale, die die Pellets immer dann anzündet, wenn Heizbedarf besteht.

Der Pelletsbrenner ATMOS A85 ist deshalb serienmäßig mit der pneumatischen Reinigung geliefert, die nach jedem Ausbrand oder in regelmäßigen Abständen die Brennkammer des Brenners entleert. Dank der pneumatischen Reinigung genügt es, die Brennkammer des Brenners nach 14 Tagen bis einem Monat zu kontrollieren, bzw. zu reinigen.

Die Steuerung des Brenners ATMOS A85 erfolgt auf dieselbe Weise wie bei den kleineren Brennern ATMOS A25 und A45.

Der Kessel P80 (D80P) mit Pelletsbrenner A85 verbinden wir immer mit dem Ausgleichsbehälter mit einem Mindestvolumen von 1000 l und nutzen dabei die Funktion der Brennersteuerung in Abhängigkeit von zwei Temperaturen auf dem Ausgleichsbehälter und die Steuerung des Abzuglüfters direkt vom Brenner.

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Zusätzliche Infos

Ein unumgänglicher Bestandteil des Brenners sind die Förderschnecke, die in verschiedenen Längen von 1,5 bis 5 m hergestellt sind. Mit dem Brenner A25 werden die wellenlose Förderer DA, mit dem Brenner A45/A85 die Schneckenförderer DRA eingesetzt.

Wir empfehlen, die Pelletssysteme immer mit dem Pufferspeicher mit einem Volumen von 500 – 1000 l zu betreiben. Diese Kombination ermöglicht, den Brenner mit zwei Sensoren TV und TS auf dem Ausgleichsbecken zu regeln, Kraftstoff und Strom zu sparen und die Gebrauchsdauer des Pelletsbrenners zu verlängern..